© 2014 Kleine Burg

Die 5b auf Ötzis Spuren…

Am 24.11.2017 machten wir, die Klasse 5b, einen Ausflug ins Ur- und Frühkundemuseum nach Wolfenbüttel. Nachdem wir die „Frühzeit des Menschen“ im Geschichtsunterricht behandelt und auch eine Klassenarbeit zu dem Thema geschrieben hatten, sollten wir nun die Gelegenheit erhalten, die überwiegend theoretisch vermittelten Inhalte an diesem außerschulischen Lernort u.a. handlungs- und produktionsorientiert nachzuvollziehen.
Die Exkursion begann, als uns unser Geschichtslehrer Herr Lessenich sowie unser Sportlehrer Herr Wiskow, den wir als Begleitperson für den halbtägigen Ausflug gewinnen konnten, zum Anfang der zweiten Stunde abholten, und wir mit dem Bus 420 über die Autobahn nach Wolfenbüttel fuhren. Als wir das Museum nach einem kurzen Spaziergang erreichten, wurden wir zunächst in zwei Gruppen eingeteilt. Während die ersten Schüler bereits losgingen, vertrieb sich die zweite Gruppe die anderthalbstündige Wartezeit mit einem spannenden Film über die Neandertaler sowie einem zweiten Frühstück.
In der Ausstellung selbst wurde jeder Schülergruppe zunächst etwas über die Altsteinzeit erzählt, wofür der kompetent wirkende Museumsmitarbeiter vor allem Rekonstruktionen, aber auch echte Quellen als Anschauungsmaterial verwendete. Unter anderem durften wir alle zusammen in ein detailgetreues Zelt aus (nachgemachten) Mammutknochen und (echten) Rentierfellen krabbeln – wir passten tatsächlich alle hinein, aber es roch ganz schön streng!
Dann durften wir sogar selbst Pfeilspitzen aus Feuerstein herstellen, wie es bereits die Jäger in der Altsteinzeit getan haben. Natürlich haben wir Schutzbrillen aufgesetzt, als wir mithilfe eines Schlagsteines scharfe und spitze Steinsplitter von einem Feuerstein abgehauen haben.
Weiter ging es damit, dass wir etwas über die neolithische Revolution erfuhren, z.B. wie sich die Menschen in der Jungsteinzeit ernährt oder wie sie gelebt haben. Besonders eindrücklich war der originalgetreue Nachbau eines frühneuzeitlichen Langhauses, das wir ebenfalls von außen und innen genau inspizieren durften.
Als die Führung der zweiten Gruppe beendet war, fuhren wir wieder gemeinsam nach Braunschweig zurück. Am Schloss endete unser Ausflug, der insgesamt eine spannende Erfahrung war. Wir danken unseren Lehrern für diese nicht ganz alltägliche Form der Wissensvermittlung!
Julia Horch, Mattis Lüpkes, Ls