Klein – aber toxisch

„Es war richtig toll, was Ihr alles auf die Beine gestellt habt, ein neues Programm! Die Aula fand ich auch perfekt hergerichtet. Und die SchülerInnen so natürlich und versiert auf der Bühne, die Stimmung und Sound im Saal gut: großartig!
Danke für das schöne Konzert.“ (Qu)

„Ich freue mich über die positive Resonanz zum Konzert. Es war wirklich eine schöne Erfahrung und die Band war echt gut!“ (Ul, Mitglied der Bandleitung)

„Die Band spielte eine Version von Britney Spears „Toxic“, die so überzeugte, dass sie als eine der drei geforderten Zugaben noch einmal gespielt wurde. Sehr zur Freude des nicht zahlenmäßig großen – aber trotz allem großartig motivierten Publikums, das den Wechsel von sanften Balladen zu rockigen Popsongs stets mit viel verdientem Applaus bedachte, oder in andächtiger Stille verharrte wie bei dem indianischen Lied Evening Rise, einem überraschenden, von allen verteilt im Raum a capella gesungenem Stück mit echter Dolby –Surround – Wirkung.“ (Hd)

„Schön, dass es noch mehrere Zugaben gab. Am liebsten mochte ich ‚Hit the Road, Jack‘.“
(Marijke, 11 Jahre)

„Are you, are you….coming to he tree…“…so begann es spannend mit den rhythmischen Klängen am Cello, gespielt von unserem Bassisten, die zur Eröffnung des Konzerts führten: „The Hanging Tree“, ein ruhiger Folk-Song, der in seinem Lauf noch mit den zarten Melodien der Violine unterstützt wurde, gespielt von unserer Band-Mitleitung Frau Hoffmann.
Nach unserem „Warm-Up“ ging es schon mit den ersten rockigen Klängen los: Wir spielten „Hollywood Hills“, ein Song mit einer nahezu ergreifenden, übersprühenden Energie, welche nicht nur aus dem vollen Einsatz der Sänger resultiert. Ein Teil des Konzerts, für das wir viel positive Resonanz und Beifall bekamen.
Nun konnte die Band kurz pausieren, denn es folgte die erste Darbietung in einer Kleingruppe. Dafür brauchte es lediglich einen wunderschönen schwarzen Flügel, die von einer erfahrenen Pianistin gespielt wurde, und die hohen klaren Stimmen zweier Sängerinnen. Nachdem sie ihre von bester Technik und Wohlklang geprägte Gesangskunst in „Somewhere Only We Know“, zur Schau stellten, fand die Band wieder ihr Zusammenkommen in „Hero Of War“. Von dem dominierenden Sound der akustischen Westerngitarre begleitet, sangen wir über das vermeintliche Heldentum eines Soldaten im Kriege.
Kurz darauf folgte schon der fünfte Song unseres Abendprogramms: „Back To You“ von Mighty Oaks, gecovert von einer weiteren Kleingruppe unserer Band. Dieses wurde arrangiert mit rein perkussiven Beats am Cajon, Background-Gesang sowie einer Westerngitarre, die gleichzeitig noch von einem ebenfalls echt talentierten Sänger gespielt wurde! Nach erneutem ordentlichen Beifall, vor dem wir uns nicht retten konnten, folgte einer der Highlights des Abends: Die Band in ihrer Gesamtheit zerschmetterte erstmal das Publikum mit den stampfenden Beats und dem hymnischen Gesang am Rock-Song „Heaven Knows“, wofür wir uns nicht mal schlecht fühlen mussten, denn „oh Lord, heaven knows, we belong way down below!“.
Nach so viel überschwänglicher Power waren wir dann doch ziemlich geschafft…also verschonten wir unser Publikum mit unserem ‚fortissimo‘ und gaben ihm seelische Ausgeglichenheit durch sanfte, dahin schwelgende Melodien und Akkorde in „Small Bump“, gespickt mit ebenso sanftem, gefühlvollem Gesang sowie einer prägnanten, verträumten Klaviermelodie. Aber wir griffen noch tiefer in die Trickkiste. Umso mehr kam unsere anschließende große Überraschung des Abends zur Geltung, welches das wahrscheinlich größte Highlight war. Wir taten das Unmögliche: wir spielten „Toxic“ von Britney Spears. Und es machte einfach nur so viel Spaß!
Im folgenden Song, verzauberten uns zwei unserer klasse Sängerinnen, wieder mit ihrem süßen Gesang bei dem Lied „Beautiful Soul“, tatkräftig unterstützt mit der Gitarre vom Referendaren und Band-Mitleiter Klaas Ullmann, der für sein Talent als Multiinstrumentalist in der Band sehr verehrt wird.

Nun folgte dennoch eine kleine…..“Unterbrechung“, nennen wir es mal. Eine wunderbare Sängerin aus unserer Band durfte am selben Tag ihre Volljährigkeit feiern. Also machten wir diesen Tag zu ihrem Schönsten, indem wir sie mit „Happy Birthday“ von Stevie Wonder überraschten. Während sie mit ihren Freudentränen kämpfte, wurden jede Menge kleine leckere Präsente ans Publikum…wie Konfetti …verteilt.;) Es war ein wahres kleines Spektakel voller Freude.
Und es ging auch lustig weiter: Wir spielten unseren persönlichen Evergreen: „Everybody Needs Somebody To Love“. Damit er noch persönlicher wurde, starteten wir eine große Vorstellungsrunde unserer Band in Dauerschleife mit den vier gleichen Akkorden (C-F-Bb-F, falls es irgendwie jemanden interessieren sollte), damit jeder wusste, dass diese überaus talentierten Musiker auch bestimmte Namen hatten. An dieser Stelle auch nochmal ein Dankeschön für das Trompetensolo und den technischen Rundum-Sorglos-Service unseres Band-Mitleiters Lutz von der Heide.
Im Anschluss folgte „Pumped Up Kicks“ in der gleichen Combo wie bei „Back To You“. Diesmal toppten sie sich sogar, der Cajon-Spieler sang parallel dazu mit. Eine höchste Konzentration erforderliche Situation, aber er hat es gemeistert!
Eine Kleingruppe bot erneut gefühlsbetonten Gesang am Lied „Wherever You Will Go“ und für heitere Stimmung sorgte bald darauf der Pop-Song „Best Day Of My Life“, mit dessen ekstatischem Getrommel am Schlagzeug die müden Geister in der letzten Reihe wieder zum Leben erweckt wurden!
Zum Abschluss unseres Hauptprogramms gab es dennoch jede Menge Herzschmerz (und wahrscheinlich auch jede Menge vollgeheulte Taschentücher in der letzten Reihe): Bei „Say Something“ konnten wir alle unser gesangliches Können zum Vorschein bringen. Eine durchaus traurige Klavierballade, die wir dennoch mit Gitarre, Bratsche und Violine noch weiter soundmäßig ausschmückten. Spätestens beim letzten Refrain, ab „…say something I’m giving up on you!…“ steckte so viel herzzerreißende Dramatik, wie in keinem unserer vorangegangenen Stücke! Aber wahrscheinlich war es auch so traurig, weil es unser letztes Stück war.

Also nochmal an alle potentiell gewesenen Besucher, die dennoch aus irgendwelchen Gründen nicht da waren: Ihr habt total was verpasst! Aber nur keine Sorge, das könnt ihr nachholen. Am 12. Juni findet bereits unser nächstes Konzert beim Walk’ n’ Art -Festival in Braunschweig statt. Wir erwarten jede Menge Publikum!
(Bericht von Rebecka, Bandmitglied)