DNA-Projekt im Rahmen der Jubiläumswoche

LC-CSI : „Little Castle Crime Scene Investigations“

oder

Wie können DNA-Bandenmuster bei der Lösung von Kriminalfällen helfen?

DNA-Fingerprinting wird mittlerweile routinemäßig bei der Aufklärung von Verbrechen eingesetzt.
Mit kleinsten Mengen DNA können heute Individuen identifiziert werden, die in Vorfälle verwickelt waren, die sogar Jahre zurücklagen oder Unschuldige von Anschuldigungen entlastet werden.
Für das DNA-Projekt im Rahmen der Jubiläumswoche „ 200 Jahre Kleine Burg“ analysierten die Schüler der „Little Castle Crime Scene Investigation Group (LC-CSI)“ sechs verschiedene DNA-Proben. Eine dieser Proben von einem hypothetischen „Tatort“ eines Verbrechens und fünf Proben von „Verdächtigen“ werden mit zwei Restriktionsenzymen „verdaut“. Die dabei entstandenen DNAFragmente werden mit einem Agarosegel aufgetrennt und mit der Bio-Rad Fast Blast DNA Färbelösung sichtbar gemacht.
Nach Analyse der Bandenmuster der Restriktionsverdaus vergleichen die Schüler die Beweise und ordnen dann die DNA eines Verdächtigen der am Tatort gefundenen DNA-Probe zu.
Durch viele Fernsehserien ist die Arbeit von Forensikern und Kriminaltechnikern Schülern heute vertraut. Eine hoch motivierte Gruppe von Schülern der Klassen 10, 11 und 12 hat mithilfe dieser modernen Analysemethoden solche Arbeiten selber durchgeführt und den Täter überführt !

M. Steffen