Musical „Hair“ – Ein Vorstellungsbesuch auf dem Burgplatz

Ende August 2016 waren alle neuen 10. Klassen und zwei Seminarfächer zu kulturellen Themen aus Jahrgang 11 der LeoBurg sowie zwei 9. Klassen und alle 10. Klassen der Kleinen Burg im Musical „Hair“ auf dem Burgplatz zu Gast und ließen sich in die späten 60er Jahre im Central Park von New York versetzen. Im Vorfeld wurden die Schülerinnen und Schüler in Workshops von dem Staatstheater Braunschweig sowie im Musikunterricht auf diesen Aufführungsbesuch vorbereitet.
Dazu folgen hier ein paar Eindrücke der Teilnehmer:
Es geht um die Geschichte eines Hippies, der zum Vietnamkrieg eingezogen werden soll und der vor dem Problem steht, in einem Krieg kämpfen zu müssen, den er eigentlich ablehnt. (Lena, Klasse 10)
Interessant fand ich es, Szenen, welche wir mit der Theaterpädagogin gespielt hatten, während des Musicals zu sehen, da unsere Umsetzung im Gegensatz zu der im Musical unterschiedlich war. (Rumeysa, Jg. 11)
Ich möchte von dem detailverliebten Bühnenbild berichten: Verschiedene Dinge wie fahrbare Grashügel, eine bekletterbare Graswand und vieles mehr unterstützt die Handlung, bei der alles sehr frei und auch grenzenlos wirkte. (Johanna, Klasse 10)
Außerdem standen Requisiten wie alte Tonnen zur Verfügung. Diese wurden als „Schuhe“ verwendet in der Szene, wo Claude vom Militär träumt, um zu zeigen, wer den höheren Rang hat. (Christopher, Klasse 10)
Hervorstechend waren die Kostüme der Darsteller, die dem Musical das Leben einhauchten. (Lukas, Jg. 11)
Die Kleidung ließ sie alle wie Hippies von früher wirken und die bunt gemixten Muster verkörperten für mich das Finden des eigenen Ichs. (Kimberley, Jg. 11)
Während die Hippiebewegung sehr bunt ist (steht für Offenheit), sind Claudes Eltern eher grau und trist (Kleinbürgertum und langweiliges Leben) und der Krieg dunkel und düster. (India, Klasse 10)
Und die Frisuren waren echt richtig cool! Sie hatten diese tollen Lockenköpfe und Wuschelhaare. Die Männer hatten natürlich alle lange Haare, was ja auch zu der Zeit passte. (Doreen, Klasse 10)
Einen weiteren Punkt, den ich sehr gut fand, war die Einbindung des Publikums in diese Stimmung, denn durch Requisiten wie Flyer und Blumen, die verteilt wurden, kam ein gewisses freies Sommerfeeling auf. (Johanna, Klasse 10)
Die Blume, die ich während der Vorstellung bekommen habe, wird mich an diesen Besuch erinnern, auf dass ich allen fragenden Menschen von ihm erzählen kann. (Oliver, Klasse 10)
Auch, dass das Stück an einigen Stellen auf die Gegenwart zugeschnitten wurde, war sehr witzig und gut gemacht. Zum Beispiel: „Ich tausche auch gegen ein Pokemon.“ (Lena, Jg. 11)
Beeindruckend war das Harmonieren der Darsteller untereinander. Jeder konnte sich auf jeden verlassen und immer standen sie an der richtigen Stelle, wenn sich einer hat fallen oder hochheben lassen. Meiner Meinung nach gehört viel Vertrauen dazu. (Marigona, Jg. 11)
Besonders war allerdings auch die Live-Band, welche die Schauspieler musikalisch unterstützte. (Annabell, Klasse 10)
Die Musiker waren mit einer hervorragenden Musikuntermalung die heimlichen Stars des Musicals. (David, Klasse 10)
Die Sängerinnen und Sänger hatten alle eine sehr schöne, angenehm gefühlvolle Stimme und man hatte den Eindruck, dass sie echt mit Leib und Seele dabei sind. (Laura, Klasse 10)
… aber mit nach Hause genommen habe ich mehr als einen Ohrwurm. (Charley, Jg. 11)