Im Rahmen unseres Seminarfaches „Wahrheit als Realitätskonstrukt“ haben wir (13. Jhrg.) am Montag, den 18.12.23 ein Projekt mit dem siebten Jahrgang organisiert. Ziel der Veranstaltung war es, zu prüfen, inwiefern die Wahrnehmung des Menschen durch Sinneseindrücke verzerrt und verfälscht werden kann. Dies haben wir den Schülern anhand von Experimenten nahegebracht. In vier Gruppen haben wir in Form des Circle Systems Stationen zu den fünf Sinnen aufgebaut. Die Schüler konnten beispielsweise Dinge ertasten oder erschmecken, ohne zu sehen. Oder an Laptops Töne erstellen, was zu unterschiedlichen Interpretationen einer Szene führte. Auch optischen Täuschungen haben die Schüler fasziniert zugeschaut und selbst erstellt. Am Ende der Ausstellung ist besonders eine Erkenntnis bei den Siebtklässlern hängen geblieben: Die fünf Sinne arbeiten stark miteinander zusammen und die Beeinflussung erfolgt dann, wenn sie einzeln fungieren. Der Tag war dementsprechend ein voller Erfolg. Das Projekt verlief nach dem Konzept „new work“. Dies ist eine moderne und flexible Form der Büroarbeit, bei der es auf Kommunikation, Selbstorganisation und Kreativität ankommt. Durch die offene Gestaltung kann die Produktivität eines Unternehmens sowie die Anpassung an globale und digitale Fortschritte erfolgen. Zusätzlich wird eine gesunde Work-Life Balance geschaffen, die auch für den Mitarbeiter zu einer individuellen Weiterentwicklung führt. Das bedeutete für unsren Kurs unter anderem die eigenständige Erarbeitung der gelernten Inhalte sowie die Organisation und Umsetzung des Ausstellungstages. Hierbei haben wir es durch Arbeitsteilung im Zusammenspiel mit ständiger Kommunikation geschafft, unsere Vision zu verwirklichen.





