„Gemeinsam behütet“

Schuljahresanfangsgottesdienst 2021

Voller Hoffnung machten sich am ersten Schultag zahlreiche neue Schüler*innen am Gymnasium Kleine Burg auf den Weg. Beflügelt von zwei Schutzengeln und ihrem Gefolge in St. Aegidien ging es nach dem Gottesdienst in den Schulalltag im Präsenzunterricht. Eine gute Erfahrung!

Der Mini-Engel als Mitgebsel erinnert alle daran: Wir gehen gemeinsam und wir bleiben behütet. „Mach auch Du mit bei den Schutzengeln.“

Ein besonderer Dank gilt wieder einmal den Mitwirkern!  (05.09.21 Km)

Klimaneutrale Schule – erste Bilanz

Klimaneutrale Schule

240 Tonnen Kohlenstoffdioxid – so viel Emissionen setzen wir durch unser Schulleben an der Kleinen Burg in einem Jahr frei. Würden wir das CO2 in handelsüblichen 2,5 Liter-Ballons verpacken, so würde jeder und jede von uns rund 340 Luftballons in die Atmosphäre entlassen – und das an jedem einzelnen Schultag!

Aktuelle Klimabilanz

Einer Abfrage zufolge haben wir Anfang 2021 unsere größten Emissionsbereiche erkannt[1]. Diese sind Mobilität (Schulwege), Heizung, Strom, Abfall und Schulessen. Folgender Tabelle lassen sich die absoluten Werte entnehmen, dem Kreisdiagramm die ungefähren Anteile.

Faktoren t CO2 / Jahr
Mobilität Schülerinnen und Schüler 127,6
Heizung 60,5
Strom 25,3
Mobilität Lehrkräfte 17,5
Abfall 4,2
Schulessen 3,8
gesamt 238,9
Tab. 1: Absolute Zahlen zu CO2-Emissionen des               
Hauptstandortes der Kleinen Burg im Jahr 2019.            




Abb. 1: Anteile der verschiedenen Bereiche
an Gesamtbilanz.

Mobilität und Heizung sind also für mehr als 75 % unserer Emissionen verantwortlich und damit unsere größten „Baustellen“. Hier verspricht ein Ansatz für Reduktionen die größten Auswirkungen.

Reduktion

Nach der Erhebung unseres Ist-Standes geht es nun an die Reduktion unserer CO2-Emissionen. Die Möglichkeiten sind vielfältig und reichen vom Einzelengagement (z.B. Wahl des vegetarischen Menüs) über klassenweisen Veränderungen (z.B. Einrichtung eines Klimadienstes: Fenster zu, Licht aus?) zu schulweiten Anpassungen (die Baumaßnahmen für eine Photovoltaikanlage laufen bereits, Stand August 2021).

Die ersten Projekte für dieses Jahr stehen bereits in den Startlöchern und wir freuen uns auf eine große Beteiligung beim Stadtradeln! Weitere Ideen zu Reduktionsmaßnahmen sind der Power Point-Präsentation „Präsentation Nachhaltigkeit & Ergebnisse Klimaneutrale Schule“ zu entnehmen. Wir sind gespannt, welche Projekte demnächst noch auf uns zukommen!

Kompensation

Reduktionsmaßnahmen allein – egal wie umfangreich sie sind – reichen aber nicht aus, um unsere Schule klimaneutral zu gestalten. Daher braucht es einen weiteren Baustein auf dem Weg zur Klimaneutralität: die Kompensation. Das Prinzip ist, dass man an anderer Stelle CO2 bindet oder an schulferner Stelle die Emission von CO2 mindert. Dadurch fiele unsere Bilanz weniger negativ oder sogar neutral aus.

Beispiele für diese Kompensationsmöglichkeiten ist die Kooperation mit dem Verein Wasser für Kenia, die unter Spendenlauf 2021 näher beschrieben ist und bereits seit 2018 läuft.

Doch auch unser vor einigen Jahren angelegter und seitdem stetig erweiterter und wachsender Schulwald ist Teil dieser Kompensation. Bäume entnehmen der Atmosphäre CO2 und binden es solange, wie das Holz nicht verrottet oder verbrannt wird. Wir freuen uns nicht zuletzt daher auf alle neuen Klassen, die durch ihren Klassenbaum einen kleinen Beitrag zum Klimaschutz leisten!

Stand: August 2021

Präsentation Nachhaltigkeit & Ergebnisse Klimaneutrale Schule

 


[1] Genauere Angaben, vor allem zur Mobilität, sind dem Dokument „Präsentation Nachhaltigkeit & Ergebnisse Klimaneutrale Schule“ zu entnehmen.

Der Kontrabass stellt sich vor

In der vorletzten Schulwoche hat sich in der 5. Klasse der Kontrabass vorgestellt!

Mit musikalischer Vorführung und Einbezug der Schüler hat der Kontrabass kurz vor Schuljahresende nochmal richtig Schwung in die letzten Musikstunden der Fünftklässler gebracht. Neben der Vorstellung des eindrucksvollen Instruments ist fleißig musiziert, mitgesungen und der Takt mitgeklatscht worden.

Wildbienen für den Schulhof

Mittwochvormittag, die Sonne scheint… auf dem Schulhof wird gesägt, gehämmert, gebohrt…

Mit Hilfe von Christine Schöppe und Claudia Herbst von der Heinz Sielmann Stiftung baut die Klasse 6a Insektenhotels und legt eine Wildblumenwiese im Schulgarten an.

Herzlichen Dank für den tollen und lehrreichen Vormittag an Frau Schöppe und Frau Herbst und die Stiftung Zukunftwald, die dieses tolle Projekt ermöglicht hat.

Freitagnachmittag in der Schule?

Das Gymnasium Kleine Burg und die Kommunale Schulsozialarbeit gehen bei der Aufarbeitung
der Pandemie für junge Menschen neue Wege

Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen des Gymnasiums Kleine Burg gehen am Freitagnachmittag gerne in die Schule. Wer sich jetzt fragt, wie man Jugendliche dazu bekommt, zu solch unüblichen Zeiten die Schule aufzusuchen, bekommt die Antwort von Janna Schmidt, Initiatorin des Projektes und kommunale Sozialarbeiterin vom Fachbereich Kinder, Jugend und Familie: „Ich wollte eine Möglichkeit für die Schülerinnen schaffen, um sich mit ihren Gefühlen auseinanderzusetzen, wieder miteinander in Verbindung zu treten und die in den letzten Monaten zwangsweise einzuhaltende Distanz wenigstens emotional zu überwinden.“

Janna Schmidt ist seit dem 01.03. Kommunale Schulsozialarbeiterin am Gymnasium Kleine Burg. Insbesondere Schülerinnen mit Bildungshürden werden von ihr beraten und begleitet. Gute
Schulabschlüsse und die Vermeidung von Schulabbrüchen sind das zentrale Ziel der Kommunalen
Schulsozialarbeit. Sprache als zentraler Bestandteil des Bildungserwerbs führte sie zum Projekt
„Rapflektion“ des Musikers und Pädagogen Carlos Utermöhlen. Sein Ziel: Jugendlichen eine
Möglichkeit an die Hand zu geben, mittels Musik und eigenen Texten ihre Befindlichkeiten zum
Ausdruck zu bringen.
Das Projekt fand über den Zeitraum von vier Wochen innerhalb und außerhalb des Unterrichts
statt. Alle drei 9. Klassen des Gymnasiums Kleine Burg, insgesamt an die 90 Schülerinnen, nahmen im Rahmen ihres Musikunterrichts an diesem Projekt teil, welches von der Musiklehrerin Janet Pfob und Rapper Carlos Utermöhlen angeleitet wurde.

Nicht alle wollten singen, aber jeder von ihnen setzte sich in diesem Rahmen mit den eigenen
Gefühlen auseinander, fasste sie in Worte und kam wieder in Verbindung zu den Mitschülerinnen. Anfängliches Zögern („Bin ich die Einzige?“), sich freitags nachmittags noch einmal in die Schule zu begeben, um dort zusammen mit Carlos und anderen eigene, sie selbst betreffende Texte zu rappen und im gemeinsamen Beat zu einem vereinbarten Ziel zu gelangen, wich schnell allgemeiner Begeisterung und Hingabe. Zumal Carlos Utermöhlen den Schülerinnen „viel Talent“
im Schreiben und Rappen eigener Texte bestätigte.


Seinen Abschluss fand das Projekt im professionellen Tonstudio, in dem die Texte endlich zu
vollständigen Songs wurden. Ein externer Lernort, an dem die Schüler*innen am eigenen Leib
erfahren, wie die Musik entsteht und der ihnen die Möglichkeit gibt, ihre Stimme zu erheben und
kundzutun, was sie in den letzten Monaten erlebt und vermisst haben.
Sie haben viel nachzuholen. Auch freitagnachmittags.

 

Zum Foto:
Schülerinnen des Gymnasiums Kleine Burg während der Gruppenarbeit auf dem Schulhof

Zitat einer Teilnehmerin:
„Als ich anfangs von dem Projekt gehört habe, war ich mir echt unsicher, ob es Spaß machen würde. Und das Projekt hat mich auf jeden Fall im Positiven überzeugt. Es machte viel Spaß eigene „Songtexte“ zu erfinden und als Gruppe diese Texte letzte Woche Freitag zusammenzutragen. Wir haben uns alle total gut verstanden und das hat einfach perfekt zusammengepasst. Ich bin nun sehr neugierig, wie es im Tonstudio sein wird und freue mich darauf.“ Zoe, 9a


Kontakt:
Janna Schmidt
Kommunale Schulsozialarbeit
Gymnasium Kleine Burg
Telefon: 0531 470 8683
Mobil: 01516 5575549
E-Mail: janna.schmidt@braunschweig.de

LeoBurg – Abgabe der Abschlusszeugnisse der neuen 11. Klassen

Herzlich willkommen am Gymnasium Kleine Burg, Standort LeoBurg! Wir freuen uns, dass Sie Ihren Erweiterten Sekundarabschluss I erworben haben und unsere Schule ab dem 02.09.2021 besuchen werden.

Die Abgabe des Abschlusszeugnisses sollte weitestgehend kontaktlos erfolgen.

Wir bitten daher die Schüler*innen, die eine Zusage erhalten haben, uns eine beglaubigte Abschrift ihres Abschlusszeugnisses postalisch oder durch Einwurf in den Hausbriefkasten zukommen zu lassen.

Wer die Unterlagen persönlich abgeben möchte, vereinbart bitte vorab telefonisch unter 0531/ 470-4470 oder per E-Mail gy.leoburg@braunschweig.de einen Termin.

Schüler*innen, die den Nachweis der 2. Fremdsprache (Originalzeugnisse der Klassen 6-10) erbringen müssen, vereinbaren bitte auf jeden Fall einen Termin.

Informationen über den Ablauf des 1. Schultages gehen Ihnen per Post zu.

Gern können Sie sich aber schon für die Schulbuchausleihe anmelden.

Den Elternbrief: Informationen zur Schulbuch-Ausleihe (Sj.2021/22) und die

Lernmittel für den 11. Jahrgang LeoBurg finden Sie hier auf unserer Homepage unter