Ein Wochenendtrip nach Berlin – History edition

Ein Wochenendtrip nach Berlin – History edition

Wenn Geschichte erleben, dann aber bitte auch in der Hauptstadt und dann auch an einem Wochenende innerhalb der Vorbereitungsphase fürs Abitur! Challenge accepted! Mit dem Bus, der Bahnstreik lässt grüßen, ging es für Geschichtsleistungskurs des 13. Jahrgangs für zwei Tage nach Berlin – inklusive Tutor („Herr Gramlich, Sie bekommen natürlich das Einzelzimmer“).

Zu Beginn besichtigten die Schüler: innen das Denkmal für die ermordeten Juden Europas. Auf eine intensive Weise vermittelt das Denkmal einen nachhaltigen Eindruck über die bedrohliche Kulisse der NS-Zeit und die damit verbundene Angst. Nach einem kurzen Innehalten ging es vom Denkmal weiter zum Brandenburger Tor – inklusive Touri-Gruppenbild – und danach weiter zum Reichstag. Hier durften wir durch eine historische Führung die Geschichte des Gebäudes und die Arbeit des Parlaments kennenlernen. Im Anschluss ging auf die Reichstagskuppel (Vorsicht: Schwindelfrei!) mit einem herrlichen Blick über Berlin. Am Nachmittag öffneten sich die Tore des Deutschlandmuseums und damit eine Zeitreise durch die Geschichte beginnend mit der Varus-Schlacht über das Mittelalter und Neuzeit (Revolutionsjahre und 1. Weltkrieg) bis hin zur Zeitgeschichte (Nachkriegszeit, DDR/BRD und Wiedervereinigung). Jeder Raum war hierbei im Kontext der jeweiligen Zeit inszeniert.

Da sich der Kurs in der Schule ein halbes Jahr mit der Weimarer Republik befasst hat, hatten wir am Abend keine andere Wahl als im Restaurant Nolle im Stile der 1920er Jahre Abend zu essen. Sehr köstlich! Am nächsten Tag ging es zur Gedenkstätte Hohenschönhausen. Im ehemaligen Stasi-Gefängnis empfing uns ein Zeitzeuge und ehemaliger Häftling zu einem Workshop mit Führung durch den Alt- und Neubau. Ret Langmeiers persönliche Geschichte und die Hintergründe aller Häftlinge sowie deren Haftbedingungen waren emotional und eindrucksvoll.

Etwas müde, mit vielen neuen Eindrücken und Aufgabe gemeistert ging es mit dem Zug von der „Perle an der Spree“ (Hildegard Knef) zurück nach Braunschweig.

Präsentation Seminarfach  „Wahrheit als Realitätskonstrukt“

Präsentation Seminarfach „Wahrheit als Realitätskonstrukt“

Im Rahmen unseres Seminarfaches „Wahrheit als Realitätskonstrukt“ haben wir (13. Jhrg.) am Montag, den 18.12.23 ein Projekt mit dem siebten Jahrgang organisiert. Ziel der Veranstaltung war es, zu prüfen, inwiefern die Wahrnehmung des Menschen durch Sinneseindrücke verzerrt und verfälscht werden kann. Dies haben wir den Schülern anhand von Experimenten nahegebracht. In vier Gruppen haben wir in Form des Circle Systems Stationen zu den fünf Sinnen aufgebaut. Die Schüler konnten beispielsweise Dinge ertasten oder erschmecken, ohne zu sehen. Oder an Laptops Töne erstellen, was zu unterschiedlichen Interpretationen einer Szene führte. Auch optischen Täuschungen haben die Schüler fasziniert zugeschaut und selbst erstellt. Am Ende der Ausstellung ist besonders eine Erkenntnis bei den Siebtklässlern hängen geblieben: Die fünf Sinne arbeiten stark miteinander zusammen und die Beeinflussung erfolgt dann, wenn sie einzeln fungieren. Der Tag war dementsprechend ein voller Erfolg. Das Projekt verlief nach dem Konzept „new work“. Dies ist eine moderne und flexible Form der Büroarbeit, bei der es auf Kommunikation, Selbstorganisation und Kreativität ankommt. Durch die offene Gestaltung kann die Produktivität eines Unternehmens sowie die Anpassung an globale und digitale Fortschritte erfolgen. Zusätzlich wird eine gesunde Work-Life Balance geschaffen, die auch für den Mitarbeiter zu einer individuellen Weiterentwicklung führt. Das bedeutete für unsren Kurs unter anderem die eigenständige Erarbeitung der gelernten Inhalte sowie die Organisation und Umsetzung des Ausstellungstages. Hierbei haben wir es durch Arbeitsteilung im Zusammenspiel mit ständiger Kommunikation geschafft, unsere Vision zu verwirklichen.

Vorlesewettbewerb an der Kleinen Burg

Vorlesewettbewerb an der Kleinen Burg

Am Dienstag, den 05.12.23 war es wieder so weit: Die Siegerinnen und Sieger der klasseninternen Vorlesewettbewerbe des sechsten Jahrgangs sind im Schulentscheid gegeneinander angetreten. Fünf Schülerinnen und ein Schüler haben ihre Klassen im schulinternen Vorlesewettbewerb vertreten und mit Geschichten von gruseligen Geräuschen in der Nacht, lebendigen Kalendern und einem ungezogenen Sams begeistert. Neben den vorbereiteten Texten mussten alle noch einen unbekannten Auszug aus dem Roman „Wolf“ lesen. Das war ganz schön kniffelig, aber alle haben es gemeistert. Die Jury, die aus Herrn Weber-Kuligk und Schülerinnen und Schülern aus dem dreizehnten Jahrgang bestand, zog sich daraufhin zur Beratung zurück. Währenddessen wurde der sechste Jahrgang von den Voices überrascht, die „Lieblingsmensch“ von Namika für und mit uns gesungen haben. Danach haben zwei Jurymitglieder den zweiten und ersten Platz verkündet, mit ordentlichem Trommelwirbel: Gewonnen hat Finja aus der 6b und Jana aus der 6b ist auf dem zweiten Platz gelandet. Herzlichen Glückwunsch!

10 Jahre Schulwald

10 Jahre Schulwald

Kaum zu glauben, wie schnell die Zeit vergeht – vor 10 Jahren hat die Schule die ersten Bäume in unserem Schulwald gepflanzt. Seitdem hat er sich toll entwickelt. Zum zehnjährigen Jubiläum hat das Seminarfach Schulwald mit den Jahrgängen 5 – 11 Aktivitäten im Wald und auch in der Schule durchgeführt. Dabei haben die Schüler*innen viel über Ökologie und Nachhaltigkeit gelernt. Zum Beispiel haben die 5. Klassen ihren Klassenbaum eingepflanzt und dabei viel über die Notwendigkeit der Bäume, aber auch ihrer Symbolik, gelernt. Zum Schluss durften sie noch ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Die 6. Klassen haben spielerisch den Schulwald und dabei auch die Natur näher kennengelernt. Der 7. und 8. Klassen haben bei einem Versuch mit Bodenproben die Biologie des Bodens unseres Waldes untersucht. In der Schule haben die 9. und 10. Klassen ihr Geschick beim Bauen von Vogelhäusern und Insektenhotels ihren Beitrag zur Erhaltung der Artenvielfalt geleistet. Dabei wurden alte Materialien recycelt, um weitere Beiträge zur Nachhaltigkeit zu leisten. Die zwei Tage waren erfüllt von besonderen Momenten. Ein herzliches Dankeschön an all die Lehrer*innen und Schüler*innen für ihre tolle Mitarbeit.

Dank euch wurde der Wald toll erweitert und noch nachhaltiger gestaltet.

Seminarfach Nachhaltigkeit 2023

Das FranceMobil kommt an die KB

Am 03.11.23 bekommt das Gymnasium Kleine Burg Besuch von Dounia
Boissaye, einer muttersprachlichen Lektorin von FranceMobil. Sie stammt
aus dem Elsass und ist in diesem Schuljahr für die Organisation
Niedersachsen unterwegs, wo sie an vielen verschiedenen Schulen
schüleraktivierende Aktivitäten durchführt. Ziel dieser Organisation ist es,
deutschen Schülerinnen und Schülern die französische Sprache und Kultur
auf motivierende Art und Weise näher zu bringen, z.B. in spielerischer Form
oder unter Rückgriff auf französische Lieder. Dabei wird ausschließlich in
französischer Sprache kommuniziert. Am angegebenen Termin werden die
Jahrgänge 10 (08.35 Uhr), 11 (09.40 Uhr) und 9 (10.30 Uhr) des
Gymnasiums Kleine Burg dieses Angebot nutzen können, das jeweils 45
Minuten dauern wird.
Hier kann man einen ersten Eindruck erlangen:
https://www.youtube.com/watch?v=CtToUHi58Ys

„Mein Wunschzettel!“

„Mein Wunschzettel!“

Schuljahresanfangsgottesdienst 2023

Was sind deine Wünsche für den ersten Schultag?

Der Wechsel an die neue Schule ist mit Wünschen, Erwartungen, Befürchtungen verbunden. Unter dem Motto „Mein Wunschzettel“ haben wir das neue Schuljahr mit einem Gottesdienst in Sankt Aegidien gefeiert, unsere neuen Schüler/innen in die Mitte der Schulgemeinschaft genommen. Wir können (gemäß Kol 3) „als neue Menschen leben“, täglich einander beistehen und die Gemeinschaft stärken!

Die VOICES und ein Duett haben die Botschaft musikalisch übersetzt und den Moment verzaubert.                                                  (17.08.23 Km)