Juniorwahl an der Kleinen Burg
Der Politikunterricht der ersten Schulwochen stand ganz im Zeichen der bevorstehenden Bundestagswahlen. Dabei haben die Schüler*innen sich nicht allein mit den Positionen und Kandidat*innen der Parteien beschäftigt, sondern konnten auch selbst an einer Wahl teilnehmen – der Juniorwahl. Diese bietet allen Jugendlichen die Möglichkeit, selbst schon einmal das Wählen auszuprobieren, um dann für den ersten richten Wahlakt als Erstwähler*in perfekt vorbereitet zu sein. Teilgenommen haben alle Schüler*innen mit Politikunterricht der Klassen 8 bis 13.
Die Ergebnisse unserer Schule bei der Juniorwahl findet ihr und finden Sie hier:
Bei der Juniorwahl 2021 an der Kleinen Burg und LeoBurg gab es 605 Wahlberechtigte, dabei wurden 536 gültige Stimmen abgegeben.
Das Ergebnis der Erststimmen:
In Einigkeit mit den Erwachsenen sprechen sich auch die Jugendlichen der Kleinen Burg mit 140 Stimmen (26%) für Christos Pantazis (SPD) als Direktkandidaten aus. Auf Platz 2 folgt Aniko Merten (FDP) mit 113 Stimmen (21%), sowie auf dem dritten Platz Margaux Erdmann (Grüne) mit 100 Stimmen (19%).
Das Ergebnis der Zweitstimmen:
Mit insgesamt 128 Stimmen (24%) konnte die FDP an unserer Schule die Juniorwahl als Wahlsiegerin für sich entscheiden, knapp darauf folgt die SPD mit 116 Stimmen (22%). Es schließen sich die Grünen an mit 98 Stimmen (18%), die CDU mit 57 Stimmen (11%), die Linke mit 47 Stimmen (9%) und der AFD mit 15 Stimmen (3%). Auffällig im Vergleich zum Bundesergebnis ist die Streuung der Stimmen auf viele Kleinstparteien, darunter z.B. die Tierschutzpartei (16 Stimmen), Die Partei (15 Stimmen) oder Volt (11 Stimmen).
Im Vergleich zum Bundesergebnis der Juniorwahlen zeigt sich, dass die drei Parteien Grüne, SPD und FDP auch hier auf den Plätzen 1-3 landen, jedoch mit anderen Stimmenverhältnissen als an der Kleinen Burg.
Im Folgenden ist das bundesweite Ergebnis der Juniorwahl 2021 gezeigt.

Quellen: https://www.juniorwahl.de/juniorwahl-btw-2021.html
von: Luise Ritzer und Jonas Funke, Fachgruppe Politik-Wirtschaft
Spendenlauf 2021: die Kleine Burg für Kenia
Am 16. September veranstaltete die Schulgemeinschaft der Kleinen Burg im Bürgerpark ihren Spendenlauf zugunsten zweier kenianischer Grundschulen, denen wir jeweils einen emissionsarmen Ofen für ihre Schulküche finanzieren wollen. Dies stellt für unser Gymnasium einen wichtigen Baustein für den Erwerb des Siegels „Klimaneutrale Schule“ dar.
Nachdem im Erdkundeunterricht die Relevanz des Projektes erarbeitet wurde, gingen die Schülerinnen und Schüler auf die Suche nach Unterstützern, die sie für jede gelaufene Runde mit einem kleinen (oder größeren) Betrag sponsoren. Dank der engagierten Beteiligung aller Jahrgänge 5 bis 13 sowie einiger Lehrer sind wir optimistisch, das gesteckte Ziel von 5000 Euro zu erreichen. So wurden insgesamt fantastische 2020 Runden absolviert.
Das Catering des 13. Jahrgangs, die musikalische Untermalung (wegen Corona leider nur aus der Box) und viele anfeuernde Zuschauer ließen den Tag nicht nur läuferisch, sondern auch stimmungsmäßig zu einem vollen Erfolg werden.
Über das genaue Ergebnis und den weiteren Projektverlauf wird euch die Fachgruppe Erdkunde möglichst bald informieren.
„Gemeinsam behütet“
Schuljahresanfangsgottesdienst 2021

Voller Hoffnung machten sich am ersten Schultag zahlreiche neue Schüler*innen am Gymnasium Kleine Burg auf den Weg. Beflügelt von zwei Schutzengeln und ihrem Gefolge in St. Aegidien ging es nach dem Gottesdienst in den Schulalltag im Präsenzunterricht. Eine gute Erfahrung!
Der Mini-Engel als Mitgebsel erinnert alle daran: Wir gehen gemeinsam und wir bleiben behütet. „Mach auch Du mit bei den Schutzengeln.“
Ein besonderer Dank gilt wieder einmal den Mitwirkern! (05.09.21 Km)
Klimaneutrale Schule – erste Bilanz
Klimaneutrale Schule
240 Tonnen Kohlenstoffdioxid – so viel Emissionen setzen wir durch unser Schulleben an der Kleinen Burg in einem Jahr frei. Würden wir das CO2 in handelsüblichen 2,5 Liter-Ballons verpacken, so würde jeder und jede von uns rund 340 Luftballons in die Atmosphäre entlassen – und das an jedem einzelnen Schultag!
Aktuelle Klimabilanz
Einer Abfrage zufolge haben wir Anfang 2021 unsere größten Emissionsbereiche erkannt[1]. Diese sind Mobilität (Schulwege), Heizung, Strom, Abfall und Schulessen. Folgender Tabelle lassen sich die absoluten Werte entnehmen, dem Kreisdiagramm die ungefähren Anteile.
| Faktoren | t CO2 / Jahr |
| Mobilität Schülerinnen und Schüler | 127,6 |
| Heizung | 60,5 |
| Strom | 25,3 |
| Mobilität Lehrkräfte | 17,5 |
| Abfall | 4,2 |
| Schulessen | 3,8 |
| gesamt | 238,9 |
Hauptstandortes der Kleinen Burg im Jahr 2019.
Abb. 1: Anteile der verschiedenen Bereiche
an Gesamtbilanz.
Mobilität und Heizung sind also für mehr als 75 % unserer Emissionen verantwortlich und damit unsere größten „Baustellen“. Hier verspricht ein Ansatz für Reduktionen die größten Auswirkungen.
Reduktion
Nach der Erhebung unseres Ist-Standes geht es nun an die Reduktion unserer CO2-Emissionen. Die Möglichkeiten sind vielfältig und reichen vom Einzelengagement (z.B. Wahl des vegetarischen Menüs) über klassenweisen Veränderungen (z.B. Einrichtung eines Klimadienstes: Fenster zu, Licht aus?) zu schulweiten Anpassungen (die Baumaßnahmen für eine Photovoltaikanlage laufen bereits, Stand August 2021).
Die ersten Projekte für dieses Jahr stehen bereits in den Startlöchern und wir freuen uns auf eine große Beteiligung beim Stadtradeln! Weitere Ideen zu Reduktionsmaßnahmen sind der Power Point-Präsentation „Präsentation Nachhaltigkeit & Ergebnisse Klimaneutrale Schule“ zu entnehmen. Wir sind gespannt, welche Projekte demnächst noch auf uns zukommen!
Kompensation
Reduktionsmaßnahmen allein – egal wie umfangreich sie sind – reichen aber nicht aus, um unsere Schule klimaneutral zu gestalten. Daher braucht es einen weiteren Baustein auf dem Weg zur Klimaneutralität: die Kompensation. Das Prinzip ist, dass man an anderer Stelle CO2 bindet oder an schulferner Stelle die Emission von CO2 mindert. Dadurch fiele unsere Bilanz weniger negativ oder sogar neutral aus.
Beispiele für diese Kompensationsmöglichkeiten ist die Kooperation mit dem Verein Wasser für Kenia, die unter Spendenlauf 2021 näher beschrieben ist und bereits seit 2018 läuft.
Doch auch unser vor einigen Jahren angelegter und seitdem stetig erweiterter und wachsender Schulwald ist Teil dieser Kompensation. Bäume entnehmen der Atmosphäre CO2 und binden es solange, wie das Holz nicht verrottet oder verbrannt wird. Wir freuen uns nicht zuletzt daher auf alle neuen Klassen, die durch ihren Klassenbaum einen kleinen Beitrag zum Klimaschutz leisten!
Stand: August 2021
Präsentation Nachhaltigkeit & Ergebnisse Klimaneutrale Schule
[1] Genauere Angaben, vor allem zur Mobilität, sind dem Dokument „Präsentation Nachhaltigkeit & Ergebnisse Klimaneutrale Schule“ zu entnehmen.
Spendenlauf der Kleinen Burg 2021
Am 16. September 2021 wird das Gymnasium Kleine Burg im Bürgerpark einen Spendenlauf veranstalten, um mit den Einnahmen zwei Schulen in Kenia je einen modernen Schulofen zu finanzieren, der nicht nur die Emissionen verringert, sondern auch Holz spart.
Der Kontrabass stellt sich vor
In der vorletzten Schulwoche hat sich in der 5. Klasse der Kontrabass vorgestellt!
Mit musikalischer Vorführung und Einbezug der Schüler hat der Kontrabass kurz vor Schuljahresende nochmal richtig Schwung in die letzten Musikstunden der Fünftklässler gebracht. Neben der Vorstellung des eindrucksvollen Instruments ist fleißig musiziert, mitgesungen und der Takt mitgeklatscht worden.
Wildbienen für den Schulhof
Mittwochvormittag, die Sonne scheint… auf dem Schulhof wird gesägt, gehämmert, gebohrt…
Mit Hilfe von Christine Schöppe und Claudia Herbst von der Heinz Sielmann Stiftung baut die Klasse 6a Insektenhotels und legt eine Wildblumenwiese im Schulgarten an.
Herzlichen Dank für den tollen und lehrreichen Vormittag an Frau Schöppe und Frau Herbst und die Stiftung Zukunftwald, die dieses tolle Projekt ermöglicht hat.


Freitagnachmittag in der Schule?
Das Gymnasium Kleine Burg und die Kommunale Schulsozialarbeit gehen bei der Aufarbeitung
der Pandemie für junge Menschen neue Wege
Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen des Gymnasiums Kleine Burg gehen am Freitagnachmittag gerne in die Schule. Wer sich jetzt fragt, wie man Jugendliche dazu bekommt, zu solch unüblichen Zeiten die Schule aufzusuchen, bekommt die Antwort von Janna Schmidt, Initiatorin des Projektes und kommunale Sozialarbeiterin vom Fachbereich Kinder, Jugend und Familie: „Ich wollte eine Möglichkeit für die Schülerinnen schaffen, um sich mit ihren Gefühlen auseinanderzusetzen, wieder miteinander in Verbindung zu treten und die in den letzten Monaten zwangsweise einzuhaltende Distanz wenigstens emotional zu überwinden.“
Janna Schmidt ist seit dem 01.03. Kommunale Schulsozialarbeiterin am Gymnasium Kleine Burg. Insbesondere Schülerinnen mit Bildungshürden werden von ihr beraten und begleitet. Gute
Schulabschlüsse und die Vermeidung von Schulabbrüchen sind das zentrale Ziel der Kommunalen
Schulsozialarbeit. Sprache als zentraler Bestandteil des Bildungserwerbs führte sie zum Projekt
„Rapflektion“ des Musikers und Pädagogen Carlos Utermöhlen. Sein Ziel: Jugendlichen eine
Möglichkeit an die Hand zu geben, mittels Musik und eigenen Texten ihre Befindlichkeiten zum
Ausdruck zu bringen.
Das Projekt fand über den Zeitraum von vier Wochen innerhalb und außerhalb des Unterrichts
statt. Alle drei 9. Klassen des Gymnasiums Kleine Burg, insgesamt an die 90 Schülerinnen, nahmen im Rahmen ihres Musikunterrichts an diesem Projekt teil, welches von der Musiklehrerin Janet Pfob und Rapper Carlos Utermöhlen angeleitet wurde.
Nicht alle wollten singen, aber jeder von ihnen setzte sich in diesem Rahmen mit den eigenen
Gefühlen auseinander, fasste sie in Worte und kam wieder in Verbindung zu den Mitschülerinnen. Anfängliches Zögern („Bin ich die Einzige?“), sich freitags nachmittags noch einmal in die Schule zu begeben, um dort zusammen mit Carlos und anderen eigene, sie selbst betreffende Texte zu rappen und im gemeinsamen Beat zu einem vereinbarten Ziel zu gelangen, wich schnell allgemeiner Begeisterung und Hingabe. Zumal Carlos Utermöhlen den Schülerinnen „viel Talent“
im Schreiben und Rappen eigener Texte bestätigte.
Seinen Abschluss fand das Projekt im professionellen Tonstudio, in dem die Texte endlich zu
vollständigen Songs wurden. Ein externer Lernort, an dem die Schüler*innen am eigenen Leib
erfahren, wie die Musik entsteht und der ihnen die Möglichkeit gibt, ihre Stimme zu erheben und
kundzutun, was sie in den letzten Monaten erlebt und vermisst haben.
Sie haben viel nachzuholen. Auch freitagnachmittags.
Zum Foto:
Schülerinnen des Gymnasiums Kleine Burg während der Gruppenarbeit auf dem Schulhof
Kontakt:
Janna Schmidt
Kommunale Schulsozialarbeit
Gymnasium Kleine Burg
Telefon: 0531 470 8683
Mobil: 01516 5575549
E-Mail: janna.schmidt@braunschweig.de





















